
Die neue Generation unserer Brandmelderzentralen unterscheidet sich in der Grundfunktion kaum vom heutigen BZ300-Programm. Die Funktionsblöcke Signalempfang und Signalverarbeitung sowie die Alarmausgänge und die Stromversorgung sind sowohl bei der neuen wie auch bei der heutigen Generation vollumfänglich vorhanden. Dank dem Einsatz der modernsten elektronischen Bauelementen — dem Mikroprozessor — ist es jedoch gelungen, zahlreiche Zusatzfunktionen in die Zentrale zu integrieren und den Bedienungskomfortentscheidend zu verbessern.
Diese Steigerung des Leistungsangebotes benötigt praktisch keine zusätzlichen Hardware-Bauteile wie Prints, Diodenmatrix und Relais und auch keine aufwendige Verkabelung. Sämtliche Funktionen der Zentrale sind in der Software enthalten, der Betriebsinstruktion des Mikroprozessors. Diese Software gliedert sich in zwei Teile, dem Grundprogramm für die unveränderbare Zentralenfunktion sowie dem Anwenderprogramm, das für jedes Objekt neu programmiert, die Funktionen der Alarmmatrix, der Verzögerungs- und Erkundigungsschaltung, sowie der Brandfallsteuerung übernimmt.
Somit sieht jede Zentrale, abgesehen der Ausbaustufe, von aussen gleich aus und die kundenspezifische Auslegung ist nur im Software-Programm ersichtlich. Das bedeutet mit anderen Worten auch, dass für die Zentrale keine Verdrahtungsarbeiten gemacht werden müssen, denn sämtliche nötigen Verbindungen sind standardmässig mit Flachbandkabel ausgeführt. Die Vorteile in den Leistungsmerkmalen können in zwei Teile gegliedert werden, zusätzliche Funktionen und Bedienungskomfort. Der Bedienungskomfort widerspiegelt sich darin, dass sämtliche Schaltfunktionen zentral über ein einheitliches Tastenfeld eingegeben werden können. Durch eine 24-stellige Anzeige werden Schaltzustände und Alarm- respektive Störungsmeldungen in Klartext angezeigt. Sämtliche Manipulationen an der Zentrale lassen sich auf Wunsch über einen Kleindrucker protokollieren. Mit der neuen Technologie wird es möglich, das gesamte Tastenfeld (97 Lampen, 33Tasten, 1 Drucker, 1 Anzeige mit 24 Zeichen) über eine Vier-Draht-Leitung von der Zentrale abgesetzt zu montieren. Die zusätzlichen Funktionen, die durch die neue Technologie möglich wurden, erlauben eine bessere Anpassung der BMA an das zu schützende Objekt. So wird es z. B. möglich sein, einzelne Detektoren einer Gruppe zu verzögern, und die restlichen Melder auf direkte Alarmierung zu belassen. Ferner können Melder, die in einer fehlalarmträchtigen Zone montiert werden müssen, mit einer Alarmzwischenspeicherung versehen werden, die bewirkt, dass die gleichen Melder zweimal das Alarmkriterium feststellen müssen, bevor der Alarm weitergeleitet wird. Aus der Vielzahl von Vorteilen, die dank der uP-Technologie realisiert werden können sind hier nur wenige aufgeführt. Mit der BMZ 340 werden wir aber einen weiteren Schritt in Richtung sicherere Brandmeldung verwirklichen können.