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1950 Der Export beginnt schon früh – nach Afrika

 

Die Securiton hat unter der Leitung von Manuel Spreng seit jeher Alarmanlagen exportiert. Allerdings nicht, indem sie im Ausland Niederlassungen errichtete oder Vertretungen begründete, sondern aufgrund direkter Kontakte mit Schweizer Firmen, die im Ausland tätig waren. So wurde schon 1950 in Accra, der Hauptstadt von Ghana, für ein Schweizer Warenhaus eine Securiton Einbruchmeldeanlage montiert und dann auch gewartet. Wie es weiterging, zeigt ein erster Rückblick 1987.

Schon 1950 wurde in Accra, der Hauptstadt von Ghana, für ein Schweizer Warenhaus eine Securiton Einbruchmeldeanlage montiert und dann auch gewartet, desgleichen 1968 im weltberühmten Goldmuseum in Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien. Seit 1958 liefert die Securiton auch regelmässig Material nach Südafrika, wo ein ehemaliger Mitarbeiter eine Alarmanlagenfirma betreibt.

Eine systematische Exporttätigkeit wurde aufgenommen, als 1967 in Mailand ein Verkaufsbüro eröffnet wurde. Es steht seit jeher unter der Leitung von Herrn F. Mantero und hat immer wieder schöne Erfolge verzeichnen können, ganz besonders natürlich 1979 mit dem Auftrag für 300 Einbruchmeldeanlagen für sämtliche Niederlassungen einer italienischen Grossbank.

1980 nahm das zweite ausländische Verkaufsbüro in Kappelrodeck Württemberg BRD seine Tätigkeit auf. Brandmeldeanlagen werden aber in Deutschland vorwiegend von unserer auf die Brandmeldung spezialisierten Tochtergesellschaft Hekatron vertrieben.

Regelmässig mit unserer Vertretung betraute Firmen gibt es in weiteren westeuropäischen Ländern, aber auch in Singapur, Taiwan und Australien.

Daneben ergeben sich immer wieder Gelegenheiten, wo im Ausland tätige Schweizer Firmen in ihren dort zu realisierenden Projekten Securiton-Anlagen einbauen, so in den letzten Jahren in verschiedenen arabischen Ländern.

Unsere Chancen im Ausland liegen vor allem in der Herstellung von Systemen zur Lösung von besonderen Problemen, also in bestimmten Marktnischen.

So wurden in Österreich, Deutschland und Belgien verschiedene Strassentunnel mit dem Transafe-Brandmeldesystem ausgerüstet, u.a. der Arlberg- und der Tauerntunnel in Österreich und der Flughafentunnel Frankfurt in Deutschland. Ebenfalls mit einem Transafe-System wurde bei Porsche in Deutschland eine neue Lackierstrasse ausgerüstet. Im Brandfall steuert dort die Brandmeldeanlage automatisch die C02-Löschanlage an.

Vielseitig ist auch der Einsatz des Rauchansaugsystems RAS 51/52 für die Frühwarnung im Brandfall, so in der grossen Wartungshalle für Jumbo-Jets auf dem Flughafen Frankfurt a.M. und nach dem Totalbrand von 1984 im neuaufgebauten Kühlhaus-Zentrum in Hamburg-Wilhelmsburg. Im Kernkraftwerk Würgassen BRD überwacht ebenfalls ein RAS-System die Kabelbahnen und in den Eisenbahnen in Australien die Schlafwagen.

Auch unser Personenschutzsystem PSS 4044 mit tragbarem Sender kam schon verschiedentlich im Ausland zum Einsatz. Es ermöglicht Personen in Notsituationen, drahtlos ein Alarmsignal als Hilferuf auszulösen, so z.B. in Banken, Botschaften, Gefängnissen, Spitälern usw. Oft wird das PSS 4044 auch in der Industrie für den Arbeitsschutz an isolierten Arbeitsplätzen mit erhöhtem Arbeitsrisiko eingesetzt.

Unsere Anlagen im Ausland hatten in der praktischen Erprobung verschiedentlich schöne Erfolge zu verzeichnen. So wurde kürzlich während der Inbetriebnahme einer grossen Brandmeldeanlage in einer Bank in Mailand Brandalarm ausgelöst. Der anwesende Securiton-Monteur stellte in einem Transformatorenraum den Beginn eines Schwelbrandes fest. Dank der sofortigen Brandbekämpfung konnte ein grösserer Schaden verhütet werden.

Im Januar versuchte eine Einbrecherbande zur Vorbereitung eines Einbruchs in einem Tresorraum einer Bankfiliale in Rom die Alarmzentrale unserer Anlage zu zerstören. Sie konnte zwar die örtliche Alarmierung ausser Betrieb setzen, nicht aber die gleichzeitige Fernalarmierung auf den Hauptsitz der Bank in Mailand verhindern. Von dort aus wurde mit Erfolg die Intervention der Polizei in Rom ausgelöst, welche die Einbrecher am Tatort verhaften konnte.

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